Angst vor der Zukunft? Muss nicht sein!


Wie wird das 21. Jahrhundert sein? Fast 20 Jahre sind bereits in diesem Jahrhundert vergangen, dennoch stürmen laute Fragezeichen auf uns ein. Wir erwarten von der Technologie, alle unsere Probleme zu lösen, dennoch fürchten wir uns davon. Der Klimawandel ist zu einem alltäglichen Thema geworden, wobei Fragen bezüglich Horrorszenarien und Lösungen aufgeworfen werden. Was auch immer die Sache ist, die Medien übertreiben und die Politik nutzt die Emotionen aus. Wem können wir glauben, worauf können wir uns verlassen?

Eines ist sicher: Die Menschheit lebt jedes Jahr sicherer, vermögender und gesünder. Tatsächlich hatten wir noch nie ein solches globales Bewusstsein wie heute. Und obwohl es üblich ist, über das Phänomen des Postfaktischen zu reden, eigentlich verfügte ein Durchschnittsmensch noch nie über so viele Informationen, wie heute. Aber auch unser Verantwortungsbewusstsein hat sich verändert. Es gab noch nie so viele Menschen, die etwas ändern wollten. Diejenigen, die erkannt haben, dass das Schicksal der Welt davon abhängig ist, wie wir unser Leben gestalten. Wir befinden uns im Zeitalter des globalen Wandels. Wir fühlen uns nicht nur für alle Menschen verantwortlich, sondern für die gesamte Biosphäre. Mit unseren aktuellen Erkenntnissen können wir die Ausschweifungen der vergangenen Jahrhunderte korrigieren. Wir können die Weisheit der Vergangenheit mit dem Wissen und dem Reichtum der Gegenwart verbinden. Wir leben jetzt in einer Epoche der Neugestaltung, welcher von einer Vollendung gefolgt wird.

Wir sollen uns nicht vor der Zukunft fürchten:

"Erschaffen wie eine solche Welt, in der wir leben wollen!"


Einzelne wissenschaftliche oder technologische Entdeckungen können den Lebensstil und die Kultur der Menschen mit erstaunlicher Geschwindigkeit verwandeln. Denken wir nur an die Elektrizität, die Entdeckung des Penicillins oder an die heutzutage stattfindende digitale Revolution. Technologische Durchbrüche können und sollen auch nicht aufgehalten werden, weil sie dazu dienen, unser Leben zu verbessern. Wusstest Du, dass zum Beispiel ein durchschnittlicher Mensch um 1870 in der entwickelten Welt rund 3.500 Stunden pro Jahr gearbeitet hat? Die jährliche Arbeitszeit betrug bereits im Jahre 1950 nur noch 2.500 Stunden, wobei die produzierte Menge und Qualität ein Vielfaches des Früheren betrugen. Wir haben um das Jahr 2010 herum nur noch 1500 Stunden gearbeitet und die Produktion ist weitergewachsen. Und unser Leben wurde - trotz anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich der Umstellung - moderner und komfortabler.

Angst vor der Zukunft muss nicht sein. Wir haben es doch in der eigenen Hand. Es helfen positive Gedanken und eine positive Einstellung zu unserem Sein. Eine alte Weisheit sagt: Angst lähmt! Wer will schon „gelähmt“ sein. Also lasst uns endlich anfangen die Welt zum positiven zu verändern. Viele Anfänge sind schon gemacht. Weiter so!!



Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.   

                            (Cicero, 106-43 v.Chr.)